Greylag Goose (Anser anser)

The Greylag Goose (also spelled Graylag in the United States), Anser anser, is a bird with a wide range in the Old World. It is the type species of the genus Anser.

 

It was in pre-Linnean times known as the Wild Goose ("Anser ferus"). This species is the ancestor of domesticated geese in Europe and North America. Flocks of feral birds derived from domesticated birds are widespread.

 

The Greylag Goose is one of the species to which the Agreement on the Conservation of African-Eurasian Migratory Waterbirds (AEWA) applies.

 

Within science, the greylag goose is most notable as being the bird with which the ethologist Konrad Lorenz first did his major studying into the behavioural phenomenon of imprinting.

The plumage of the Greylag Goose is greyish-brown, with a darker head and paler belly with variable black spots. Its plumage is patterned by the pale fringes of its feathers. It has a white line bordering its upper flanks. Its coverts are lightly coloured, contrasting with its darker flight feathers. Juveniles differ mostly in their lack of a black-speckled belly.

It has a loud cackling call, HOOOOOONK!, like the domestic goose.

This species is found throughout the Old World, apparently breeding where suitable localities are to be found in many European countries, although it no longer breeds in southwestern Europe. Eastwards it extends across Asia to China. In North America there are both feral domestic geese, which are similar to greylags, and occasional vagrants.

 

In Great Britain their numbers have declined as a breeding bird, retreating north to breed wild only in the Outer Hebrides and the northern mainland of Scotland. However during the 20th century, feral populations have been established elsewhere, and they have now re-colonised much of England. The breeding habitat is a variety of wetlands including marshes, lakes, and damp heather moors.

 

In Norway, the number of greylag geese is estimated to have increased three- to fivefold during the last 15–20 years. As a consequence, farmers' problems caused by goose grazing on farmland has increased considerably. This problem is also evident for the pink-footed goose.

 

Behaviour

The geese are migratory, moving south or west in winter, but Scottish breeders, some other populations in northwestern Europe, and feral flocks are largely resident. This species is one of the last to migrate, and the "lag" portion of its name is said to derive from this lagging behind other geese.

Für gewöhnlich zeigen Graugänse eine große Partnertreue, verpaaren sich jedoch bei Verlust des Partners neu. Die Brut beginnt je nach Standort Mitte März bis Ende April. Der Niststandort befindet sich bevorzugt auf Inseln in Süßwassergewässern, in Sumpf- und Marschland, am Ufer von Seen oder langsam fließenden Flüssen. Sie brüten in einem sehr lockeren Kolonienverbund, bei dem zwischen den einzelnen Nestern ein größerer Abstand besteht.

Zum Brüten bauen sie flache Nestmulden. Nur in sehr feuchten Brutgebieten ist das Nest eine Anhäufung von Sumpfpflanzen. Die eigentliche Nistmulde wird nur mit einer sehr dünnen Schicht an Daunen ausgelegt. Diese Daunen sind klein, grau und in der Mitte etwas heller. Im Süden und Südosten ihres Verbreitungsgebietes beginnt die Brutperiode in der Regel gegen Ende März. In nördlicheren Verbreitungsgebieten fangen Graugänse erst im späten April mit der Eiablage an. Graugänse haben nur ein Gelege pro Jahr. Wird dieses zerstört, kommt es zu keinem Nachgelege. Das Gelege besteht bei wilden Graugänsen gewöhnlich aus vier bis sechs Eiern. Diese haben eine weiße oder gelbliche Schale und eine fast ovale Form. Die Eiablage erfolgt gewöhnlich mit einem Legeabstand von etwas mehr als 24 Stunden. Es brütet allein das Weibchen. Die Bebrütung beginnt mit der Ablage des letzten Eis. Das Männchen hält sich während der Brutzeit in der Nähe des Nestes auf. Nach etwa 27 bis 29 Tagen schlüpfen die Jungen, deren Aufzucht etwa 50 bis 60 Tage dauert. Die Schwingenmauser der Elterntiere liegt so, dass sie etwas später als die Jungtiere wieder flugfähig werden, Die Jungtiere, die ihren Eltern folgen, haben es dadurch leichter, Flugmanöver zu lernen.

Meist bleiben die Jungtiere bis zur nächsten Brut mit den Elterntieren zusammen und sind auch später oft bei diesen anzutreffen. Graugänse erkennen einander hauptsächlich am Ruf. Auf großen Rastplätzen herrscht oft die ganze Nacht ein reges Rufen und Treiben, das dem Wiederfinden von Familienmitgliedern dient.

Es kann unter männlichen Graugänsen zu homosexuellen Beziehungen kommen. Ein Weibchen kann in eine solche gleichgeschlechtliche Partnerschaft einbezogen werden; beide Männchen begatten das Weibchen, ein Männchen ist jedoch stets dominant. Während der Aufzucht der Jungen bleibt das Trio zusammen. Danach trennt sich das Weibchen von der Gruppe, während das männliche Paar zusammen bleibt.

Der Nahrungserwerb findet hauptsächlich weidend an Land statt. Mitunter finden sie ihre Nahrung auch schwimmend, gründeln aber nur sehr selten.

Graugänse leben von Pflanzen, sowohl Land- wie auch Wasserpflanzen, dabei hauptsächlich von kurzen Gräsern und Kräutern sowie in geringerem Umfang von Stauden und Wurzeln. Sie sind in der Lage, mit ihrem Schnabel unterirdische Pflanzenteile auszugraben. Im Herbst suchen Graugänse bevorzugt Maisstoppelfelder auf, auf denen sie energiereiche Körnernahrung finden. Sie äsen jedoch auch auf Feldern mit Raps und Wintergetreide. Im Frühjahr nutzen Sie vor allem Grünland und Flächen mit Wintergetreide zur Nahrungsaufnahme. Im Juli und August sind Graugänse häufig auf Getreidestoppelfeldern zu beobachten.

Für die Ernährung ist es wichtig, dass die Flächen, auf denen Graugänse Nahrung suchen, niedrig bewachsen sind, um so ihr Sicherheitsbedürfnis zu erfüllen, aber auch weil sie sich nur von kurzem Gras und Kräutern ernähren können. Dafür sind natürliche Weidesysteme mit großen Pflanzenfressern (Megaherbivoren) ideal.

Bestandsentwicklung 

Von einem Tiefpunkt Anfang der 1970er Jahre, als die europäische Gesamtpopulation etwa 20.000 Tiere umfasste, hat sich der Bestand über etwa 170.000 Tiere Mitte der achtziger Jahre auf heute (2003) wohl über 250.000 Tiere erhöht. Dabei kam es nicht nur zu einer dichteren Besiedelung traditioneller Brutgebiete, sondern auch zu einer deutlichen Ausweitung des Brutareals vor allem in Deutschland und in den Niederlanden.

Sonstiges

Der Nobelpreisträger Konrad Lorenz hat in seinem Buch Hier bin ich – wo bist du?, wie er in seinem Vorwort anmerkt, „die vollständigste Bearbeitung der Ethologie eines höheren Tieres“ verfasst, das heißt: alle bekannten Verhaltensweisen der Graugänse genau beschrieben. Auch heute noch wird das Verhalten von Graugänsen an der Konrad Lorenz Forschungsstelle erforscht.